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Allgemeine Geschäftsbedingungen


§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen 

(1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die
Geschäftsbedingungen zwischen der Prana Academy GbR, Inhaber Stefan Brill und Lisa-Maria
Lorenzen, Eschenbachstraße 24, 60596 Frankfurt am Main, folgenden „Anbieter

und dem Kunden,
im Folgenden „Kunde

oder „Teilnehmer
“ über die Teilnahme an der Prana-Heiler-Ausbildung,
Coaching-Angeboten und den Kauf von Büchern, als Dienstleistungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff.
BGB oder als Kaufvertrag im Sinne der §§ 433 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts
Abweichendes schriftlich vereinbart wurde. 

(2) Der Anbieter bietet verschiedene Dienstleistungen in Form von Prana-Ausbildungen und
Coachings an. Die Leistungserbringung erfolgt im Bereich der Ausbildung und Schulung in PranaHeilungstechniken. 

(3) Zusätzlich bietet der Anbieter den Verkauf über seinen Online-Shop an. 

(4) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Unternehmen gem. § 14
BGB als auch gegenüber Verbrauchern gem. § 13 BGB. 

(5) Es gelten ausschließlich die Regelungen im jeweiligen Beratungsvertrag und diese Allgemeinen
Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht akzeptiert. Dies gilt
auch, wenn der Anbieter der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.

 

§ 2 Leistungsumfang 

(1) Der Anbieter erbringt die vertraglich vereinbarten Leistungen im Bereich der Prana-Ausbildung,
Coachings und dem Verkauf von Büchern. Die Einzelheiten und der konkrete Umfang der Leistungen
ergeben sich aus den jeweiligen Leistungsbeschreibungen und Vereinbarungen, die zwischen dem
Anbieter und dem Kunden getroffen werden. 

(2) Prana-Ausbildung: Der Anbieter bietet Schulungen und Ausbildungen im Bereich der PranaHeilung an. Diese Ausbildungen umfassen theoretische und praktische Unterrichtseinheiten, die
darauf abzielen, den Teilnehmern Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit Prana-Heilung zu
vermitteln. Die genauen Inhalte, Dauer und Termine der Ausbildungen werden in den jeweiligen
Kursbeschreibungen festgelegt. Die Teilnehmer erhalten mit dem erfolgreichen Abschluss der
Ausbildung ein Zertifikat. 

(3) Coachings: Der Anbieter führt Coachings durch, die auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele
der Kunden abgestimmt sind. Die Coachings können sowohl in persönlichen Sitzungen als auch
online erfolgen. Die Inhalte, Dauer und Frequenz der Coachings werden im Vorfeld zwischen dem
Anbieter und dem Kunden abgestimmt und in einem Coaching-Vertrag festgehalten. 

(4) Verkauf von Büchern: Der Anbieter vertreibt Bücher, die sich thematisch mit Prana-Heilung,
persönlicher Entwicklung und verwandten Themen beschäftigen. Der Verkauf erfolgt über die
Webseite des Anbieters oder andere Vertriebskanäle. Die genauen Konditionen für den Kauf und die
Lieferung der Bücher werden in den entsprechenden Produktbeschreibungen und den Allgemeinen
Geschäftsbedingungen geregelt. 

(5) Änderungen und Anpassungen der Leistungen, die nach Vertragsabschluss erforderlich werden
und die den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang nicht wesentlich verändern, bleiben dem
Anbieter vorbehalten, sofern diese Änderungen unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden
zumutbar sind. Der Anbieter wird den Kunden über solche Änderungen rechtzeitig informieren. 

(6) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass durch die Teilnahme an den PranaAusbildungen oder Coachings bestimmte persönliche oder berufliche Erfolge erzielt werden. Die
Teilnahme an den Ausbildungen und Coachings erfolgt auf eigene Verantwortung des Kunden. 

 

§ 3 Vertragsschluss 

(1) Die Präsentation und Bewerbung von Artikeln und auf der Webseite und der Werbung stellen kein
bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über ein Produkt oder einen
Dienstleistungsvertrag dar. 

(2) Der Kunde bucht bei dem Anbieter eine Ausbildung oder ein Coaching oder den Kauf eines
Produktes über das Formular auf der Webseite. Diese Buchung nimmt der Anbieter durch eine
Buchungsbestätigung an. Die Preise kann der Kunde der Website des Anbieters entnehmen bzw. dem
jeweiligen Angebot. 

(3) Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung des Kunden
bestätigt. Die Buchung des Kunden ist bindend. Der Kunde erhält mit der Buchungsbestätigung per
E-Mail eine Rechnung.

 (4) Das Zustandekommen des Vertragsschlusses nach Abs. 1 - 5 gilt für die Beauftragung einer
Dienstleistung und den Kauf eines Produktes. 

(5) Sollte die Aushändigung der von den Kunden bestellten Produkte nicht möglich sein, sieht der
Anbieter von einer Annahmeerklärung ab. In diesem Fall kommt ein Vertrag nicht zustande. Der
Anbieter wird den Kunden darüber unverzüglich informieren und bereits erhaltene Gegenleistungen
unverzüglich zurückerstatten.

 

§ 4 Durchführung der Verträge 

(1) Gegenstand der Leistungen, bei welchen es sich nicht um den Kauf eines Produktes handelt, ist
das Erbringen einer vereinbarten Leistung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten
Erfolges (kein Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn die
erforderlichen Dienstleistungen durchgeführt worden sind und eventuell auftretende Fragen
bearbeitet wurden. Der Kunde verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben
wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen. 

(2) Im Rahmen der Dienstleistungen erbringt der Anbieter seine Dienste gegenüber den Kunden in
der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet. Ein
subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Der
Anbieter verpflichtet sich zur Erbringung der vereinbarten Dienstleistung gemäß den geltenden
Qualitätsstandards.

 (3) Die Kunden sind verpflichtet, die im Rahmen der Dienstleistung vom Anbieter erstellten
Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Die Kunden
erhalten das ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran. Sämtliche Dokumente und
Tabellen sind entweder personenbezogen und nicht von Dritten nutzbar oder vom Anbieter individuell
für den Kunden erstellt. 

(4) Sämtliche Unterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte
auf der Webseite des Anbieters als auch sonstige Unterlagen. Die Kunden sind nicht berechtigt,
derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Sie sind auch
nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den
Methoden der Dienstleistung zu machen.

 (5) Die Dienstleistung beruht auf Kooperation. Die Kunden sind zur Umsetzung der erteilten
Empfehlungen nicht verpflichtet. Sie erkennen an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen
der Erbringung der Dienstleistung von ihnen unternommen werden, in ihrem eigenen
Verantwortungsbereich liegen. 

(6) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung einer Dienstleistung zeitlich zu verschieben oder
einzelne Ausbildungsbestandteile bzw. Ausbildungswochenenden online durchzuführen, sofern bei
ihm oder einem Dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer, eine Verhinderung eintritt, die
außerhalb des Einflussbereiches des Anbieters liegt. Hierzu zählen insbesondere Fälle höherer
Gewalt, behördliche Anordnungen, Pandemien, Epidemien, Krieg, terroristische Bedrohungen,
politische Unruhen, Naturkatastrophen, Unwetter, Streik, Aussperrung, Verkehrsbehinderungen oder
Krankheit. In diesen Fällen besteht kein Anspruch auf die Durchführung in Präsenz. Der Anbieter
verpflichtet sich, die Inhalte der Ausbildung in gleichwertiger Weise bereitzustellen.
Schadensersatzansprüche des Kunden bestehen in diesen Fällen nicht. 

(7) Die Abbildung und Beschreibung der Dienstleistungen und Produkte auf der Website des
Anbieters dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die
vollständige Einhaltung wird nicht übernommen. 

(8) Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der Dienstleistung aus
fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung
des Dienstleistungs-Inhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des
Dienstleistungs-Inhaltes eintritt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. 

(9) Der Anbieter muss die Dienstleistung nicht selbst durchführen, sondern ist berechtigt, nach freiem
Ermessen die Durchführung der Dienstleistung an Dritte, z.B. an Subunternehmer, abzugeben. 

 

§ 5 Preise, Zahlungsbedingungen 

(1) Sämtliche Preisangaben auf der Webseite und im Angebot des Anbieters sind Bruttopreise
inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Zahlungsmodalitäten werden im individuellen Vertrag
festgelegt.

 (2) Der Kaufpreis beziehungsweise das Honorar für die Dienstleistung sind vollständig spätestens
binnen 14 Tagen ab Zugang der Rechnung auf das angegebene Konto zu bezahlen, sofern nichts
anders vereinbart wurde oder in der Rechnung angegeben ist.

(3) Nach der Anmeldung der Ausbildung ist eine Anzahlung fällig. Der Restbetrag ist entweder in
einer Summe oder mit Beginn der Ausbildung zu begleichen. Die Parteien können einen individuellen
Ratenplan vereinbaren. 

(4) Die vollständige Zahlung der Teilnahmegebühren ist Voraussetzung für die Teilnahme an der
Ausbildung und des Coachings.

 (5) Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Anbieter berechtigt, Mahngebühren und Verzugszinsen in
gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben. 

 

§ 6 Laufzeit und Kündigung des Vertrages 

(1) Der Vertrag wird für die Dauer der Prana-Heiler-Ausbildung oder des Coachings geschlossen. Die
Laufzeit des Vertrages endet mit dem Abschluss der Ausbildungsinhalte, wie sie im Vertrag und auf
der Website beschrieben sind. 

(2) Eine ordentliche Kündigung des Vertrages ist während der Laufzeit der Ausbildung oder des
Coachings ausgeschlossen, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund vor.

(3) Das Recht zur fristlosen und außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes
bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die Fortsetzung des Vertrages bis
zum regulären Abschluss der Ausbildung für eine der Parteien unzumutbar ist. 

(4) Im Fall der vorzeitigen Kündigung des Kunden aus wichtigem Grund bleibt der
Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass
dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. 

(5) Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Vertrag fristlos zu kündigen, wenn der Teilnehmer
gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt, insbesondere gegen die Teilnahmebedingungen dieser
AGB. 

(6) Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung oder Beendigung des Coachings endet der Vertrag
automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. 

 

§ 7 Stornierungsbedingungen 

(1) Teilnehmer, die ihre Anmeldung zur Prana-Ausbildung oder zu den Coachings bis 90 Tage vor dem
Seminarbeginn stornieren, haben Anspruch auf eine Rückerstattung von 90 % der Teilnahmegebühr.
Die Stornogebühr beträgt in diesem Fall 10 % der Teilnahmegebühr.

(2) Bei einer Stornierung der Teilnahme bis 30 Tage vor dem Seminarbeginn wird eine Stornogebühr
in Höhe von 50 % der Teilnahmegebühr erhoben. Die Teilnehmer haben somit Anspruch auf eine
Rückerstattung von 50 % der Teilnahmegebühr.

 (3) Teilnehmer, die ihre Anmeldung bis 14 Tage vor dem Seminarbeginn stornieren, erhalten eine
Rückerstattung von 25 % der Teilnahmegebühr. Die Stornogebühr beträgt in diesem Fall 75 % der
Teilnahmegebühr. 

(4) Erfolgt die Stornierung weniger als 14 Tage vor dem Seminarbeginn oder erscheinen die
Teilnehmer nicht zum Seminar, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr. Die
Stornogebühr beträgt in diesem Fall 100 % der Teilnahmegebühr. 

(5) Ein Rücktritt von der Teilnahme an der Prana-Ausbildung oder den Coachings bedarf der
schriftlichen Form. Der Rücktritt kann per E-Mail oder Brief erfolgen und wird erst nach schriftlicher
Bestätigung durch den Anbieter wirksam. 

(6) Teilnehmer können kostenfrei einen Ersatzteilnehmer stellen, sofern dieser die
Teilnahmebedingungen erfüllt und der Anbieter rechtzeitig über den Ersatzteilnehmer informiert wird.
Der Ersatzteilnehmer tritt in alle Rechte und Pflichten des ursprünglichen Teilnehmers ein. 

 

§ 8 Erkrankungen und gesundheitliche Einschränkungen 

(1) Teilnehmer sind verpflichtet, bestehende Erkrankungen oder eine Schwangerschaft bei der
Anmeldung zur Prana-Ausbildung oder den Coachings anzugeben. Diese Angaben dienen der
Einschätzung der individuellen Eignung zur Teilnahme und der Gewährleistung der Sicherheit und des
Wohlbefindens der Teilnehmer. 

(2) Bei ernsthaften gesundheitlichen Einschränkungen ist die Teilnahme an der Prana-Ausbildung
oder den Coachings nur mit ärztlicher Zustimmung möglich. Teilnehmer haben in solchen Fällen ein
entsprechendes ärztliches Attest vorzulegen, das die Unbedenklichkeit der Teilnahme bestätigt. 

(3) Die Entscheidung über die Teilnahme von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen obliegt
den Ausbilder:innen. Diese Entscheidung wird auf Grundlage der vorliegenden Informationen sowie
gegebenenfalls vorgelegter ärztlicher Atteste getroffen. Die Ausbilder:innen behalten sich das Recht
vor, Teilnehmer bei gesundheitlichen Bedenken von der Teilnahme auszuschließen, um deren
Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten. 

 

§ 9 Eigentumsvorbehalt 

Die ausgehändigten Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises im Eigentum des
Anbieters. 

 

§ 10 Gewährleistung 

(1) Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung anerkannter
wissenschaftlicher Erkenntnisse und Grundsätze zur Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und
Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. 

(2) Gewährleistung für die Wirksamkeit seiner Empfehlungen übernimmt der Anbieter nicht. Der
Erfolg der Beratung liegt zum größten Teil außerhalb seines Einflussbereiches und hängt wesentlich
von der Mitarbeit des Kunden ab, weshalb er nicht garantiert werden kann. 

(3) Die Beratung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für Richtigkeit und
Vollständigkeit der Informationen übernommen werden. 

(4) Der Anbieter haftet für Sach- oder Rechtsmängel gelieferter Artikel nach den geltenden
gesetzlichen Vorschriften. Die Verjährungsfrist für gesetzliche Mängelansprüche bei dem Verkauf von
Waren beträgt zwei Jahre und beginnt mit der Ablieferung der Ware. Unternehmern gegenüber wird
die Gewährleistungsfrist auf ein Jahr verkürzt. 

(5) Etwaige vom Anbieter gegebene Verkäufergarantien für bestimmte Artikel oder von den
Herstellern bestimmter Artikel eingeräumte Herstellergarantien treten neben die Ansprüche wegen
Sach- oder Rechtsmängeln im Sinne von Absatz (1). Einzelheiten des Umfangs solcher Garantien
ergeben sich aus den Garantiebedingungen, die den Artikeln gegebenenfalls beiliegen.
Herstellergarantien/Leistungszusagen bleiben hiervon unberührt, durch die der Anbieter jedoch nicht
über die Gewährleistungszeit hinaus verpflichtet werden.

 

§ 11 Haftung 

(1) Der Anbieter haftet gegenüber dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher
Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf
Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen. 

(2) In sonstigen Fällen haftet der Anbieter – soweit in Absatz

(3) nicht abweichend geregelt – nur bei
Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags
überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf
(sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen
Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung vorbehaltlich der Regelung in Absatz (3)
ausgeschlossen.
(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und
nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -
ausschlüssen unberührt.

 (4) Im Falle von Datenverlust haftet der Anbieter nur für denjenigen Schaden, der auch bei
ordnungsgemäßer und regelmäßiger, dem Risiko angemessener Datenanfertigung durch den Kunden
entstanden wäre. 

(5) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Erreichung bestimmter Coaching-Ziele oder -
Ergebnisse. Der Erfolg des Coachings hängt maßgeblich von der aktiven Mitarbeit und Umsetzung
durch den Kunden ab.

 (6) Das Coaching-Programm des Anbieters ist ein präventives Programm und stellt keine
medizinische Diagnostik oder Behandlung dar. Die Beratung basiert auf den Angaben der Kunden. Es
wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei gesundheitlichen Beschwerden ein Arzt oder
Therapeut konsultiert werden muss.

 (7) Die Prana-Ausbildung und die Coachings sind keine medizinischen oder psychotherapeutischen
Behandlungen und ersetzen diese auch nicht. Die angebotenen Inhalte und Techniken dienen der
persönlichen Weiterentwicklung und dem Wohlbefinden der Teilnehmer, stellen jedoch keine
Diagnose- oder Heilverfahren dar.

 (8) Die Teilnehmer werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Prana-Ausbildung und die
Coachings nicht als Ersatz für professionelle medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen
verwendet werden dürfen. Bei gesundheitlichen Problemen oder psychischen Erkrankungen sollten
die Teilnehmer stets einen qualifizierten Arzt oder Therapeuten konsultieren. 

(9) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche Schäden, die durch die Teilnahme an
der Prana-Ausbildung oder den Coachings entstehen, sofern diese nicht auf vorsätzlichem oder grob
fahrlässigem Verhalten des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Die Teilnehmer nehmen
auf eigene Verantwortung und Risiko an der Prana-Ausbildung und den Coachings teil. 

(10) Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, verjähren Ansprüche des Kunden aus
Gewährleistung und Schadensersatz mit Ausnahme der Ansprüche aus unerlaubter Handlung
innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfrist.

 

§ 12 Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte 

(1) Der Anbieter behält sich an Angebotsunterlagen sowie alle Abbildungen, Zeichnungen,
Kalkulationen und sonstigen Unterlagen Eigentums- und Urheberrechte vor. Als „vertraulich“
bezeichnete Unterlagen dürfen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Anbieters an
Dritte weitergegeben werden. 

(2) Sämtliche Urheberrechte und sonstige geistige Eigentumsrechte an den erstellten digitalen
Produkten verbleiben bei dem Anbieter, sofern im individuellen Vertrag nichts anderes vereinbart ist.
Der Anbieter räumt dem Kunden die erforderlichen Nutzungsrechte an den Produkten ein, um die
vereinbarten Dienstleistungen nutzen zu können.

 

§ 13 Datenschutz

 (1) Der Kunde stimmt der elektronischen Datenverarbeitung seiner personenbezogenen Daten im
Rahmen der nachfolgenden Regelungen, ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich
behandelt. Die mitgeteilten Daten des Kunden werden ausschließlich für die fachgerechten
Ausführung der Dienstleistung genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. 

(2) Der Kunde willigt ein, dass der Anbieter die für die Erbringung der Dienstleistungen erforderlichen
Daten verarbeitet und speichert. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher
Zustimmung des Kunden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen. 

(3) Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen des Anbieters unter folgendem Link:
https://www.prana-academy.de/datenschutz/

 

§ 14 Widerrufsrecht 

(1) Bezüglich des Widerrufsrechts verweist der Anbieter bei Verbrauchern auf die gesonderte
Widerrufsbelehrung unter https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/ 

(2) Ist der Kunde ein Unternehmer, ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen. 

 

§ 15 Europäische Streitbeilegung

 (1) Der Anbieter weist auf die Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO hin: Die
Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die die Kunden
unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Hier kann man in die außergerichtliche Beilegung
von Verbraucherstreitigkeiten aus Online-Verträgen eintreten. 

(2) Der Anbieter ist zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.

 

§ 16 Schlussbestimmungen 

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder des Beratungsvertrages ungültig oder nichtig sein
oder werden, wird damit die Wirksamkeit der AGB oder des Beratungsvertrages insgesamt nicht
tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine
Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt. 

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist deutsch. 

(3) Änderungen und Ergänzungen der AGB oder des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der
Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. 

(4) Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann oder ein Unternehmen, ist der Gerichtsstand
für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Ansonsten gelten die
gesetzlichen Regelungen. Das gleiche gilt für den Erfüllungsort.